Plan F Edelmetalle
Häufige Fragen

Wie funktioniert die Abwicklung?

Nach der Beratung und Ihrer Bestellung bestätigen wir Ihnen die Bestellung mit verbindlichen Preisen in Form einer Rechnung. Sie überweisen uns innerhalb von 3 Tagen (es gilt der Zahlungseingang) den Rechnungsbetrag. Die bestellte Ware können Sie direkt bei uns in den Geschäfts-räumen abholen oder wir senden Ihnen die Ware neutral mit einem Werte-Logistiker zu. (Versandpauschale 24,- € inkl. Mwst.) Lieferzeiten: Natürlich bemühen wir uns, Bestellungen schnellst-möglich auszuführen. Im Einzelfall kann sich aus der bestellten Ware und insbesondere der bestellten Menge eine längere Lieferzeit ergeben, sofern die Ware nicht bei uns vorrätig ist.

Wir teilen Ihnen auf Ihre – natürliche unverbindliche – Kaufanfrage hin neben unserem Angebot auch die voraussichtlichtliche Lieferzeit mit und informieren Sie per email oder telefonisch, wenn die Ware versandt wurde.


Was soll ich kaufen
Barren oder Münzen?

Ob Sie physische Edelmetalle in Barren oder Münzen kaufen, hängt stark von der Investitionssumme und dem Verwendungszweck ab.

Als Rettungsboot in der Krise sind Münzen zu empfehlen, da diese standardisierte Abmaße und Werte haben. Viele Münzen sind offizielle Zahlungsmittel des jeweiligen Landes und haben einen hohen Bekanntheitsgrad. Durch die standardisierten Größen kann jeder den Echtheits-grad schnell prüfen. Zudem ist die Fungibilität und Praktikabilität als echtes Geld und weltweites Zahlungsmittel durch die kleinen Einheiten gewährleistet. Barren eigen sich vorwiegend um größere Vermögen werthaltig zu investieren. Als Zahlungsmittel sind sie weniger geeignet.


Der sichere Zufluchtsort
Warum in Gold oder Silber investieren?

Gold bringt keine Zinsen, es unterliegt Schwankungen durch Angebot und Nachfrage und wird in US-Dollar gehandelt – es gibt also noch Währungsrisiken.

Trotzdem hat das gelbe Metall nie seine Faszination verloren. Obwohl von Regierungen und Notenbanken verteufelt und mit Verboten belegt, ist es in unsicheren Zeiten der letzte sichere Zufluchtsort. Denn im Gegensatz zu Papiergeld und Staatschulden ist Gold nicht beliebig vermehrbar. Gold ist ein knappes Gut! Alles bisher geförderte Gold geht in einen Würfel mit einer Kantenlänge von 19 Metern.Während die Währungen unterschiedlicher Regierungen nur noch Geschichte sind und durch Währungsreformen abgelöst wurden, hat z.B. eine Goldmünze aus dem 19. Jahrhundert immer noch die gleiche Kaufkraft! Nach Wegfall des Goldstandards des US-Dollars im Jahr 1971 hat hingegen der US-Dollar als Papierwährung über 90% seiner Kaufkraft gegenüber Gold verloren.

Gold ist Geld! Gold ist das einzige universale Zahlungsmittel. Ob in Asien oder Südamerika, Gold wird überall als Zahlungsmittel akzeptiert.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich 10-20% seines Vermögens in physischen Edelmetallen anzulegen!


24 Karat entsprechen purem Gold
Reinheitsgrade

Die Reinheit von Gold wird historisch in Karat angegeben. 24 Karat entsprechen purem Gold (Feingold).

Mit Einführung des metrischen Systems wurde die Umstellung auf Promille-Angaben vorgenommen. So bedeutet der Stempeleindruck „750“ in Goldware, dass das Metall von 1000 Gewichtsanteilen 750 Anteile (d. h. 3/4) reines Gold enthält. Dies entspricht 18 Karat Im östlichen Mittelmeerraum wird Schmuck auch oft als Gold mit 916,6 Anteil d. h. 22 Karat, verkauft. Goldmünzen haben entweder 916,6 Promille (Krügerrand, Britania, Souvereign) oder 999,9 Promille Gold (Wiener Philharmoniker, Maple Leaf)).


Die Gewichtsangabe ist häufig die Feinunze
Gewicht

Die Gewichtsangabe für Gold bzw. Goldmünzen ist häufig die Feinunze (engl. Troy Ounce) mit dem Einheitenzeichen oz. tr.

Eine Feinunze entspricht 31,1035g (1 oz.tr. = 31,1035 g) und bezieht sich nur auf den Edelmetallanteil. Das Gewicht eventueller Verunreinigungen z.B. bei Legierungen wird also vom Gesamtgewicht abgezogen.


Jahrtausendealte Wertanlage
faszination gold

Gold wird seit Jahrtausenden als Wertanlage in Form von Schmuck verwendet. Seit dem sechsten Jahrhundert auch als Zahlungsmittel in Form von Münzen!

Gold akkumuliert, wird also nicht verbraucht. Das gesamte von Menschen bisher geförderte Gold wird auf 155 000 Tonnen geschätzt. Dies entspricht in etwa einem Würfel mit einer Kantenlänge von 20 Metern. Gold bewahrt die Kaufkraft. So bekommt man heute für die gleiche Menge Gold ein Barrel Rohöl wie vor 50 Jahren. Gold so sehr deutlich den Kaufkraftverlust des US-Dollars auf – nämlich über 90% im gleichen Zeitraum.

„Wenn die Erzeugung von Geld (Ansprüchen) im Verhältnis zur Erzeugung von realen Gütern in der Wirtschaft zunimmt, müssen die Preise früheroder später steigen …“ „Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr.“

Quelle: Alan Greenspan

Gold kennt keine Schulden. Da Gold einen Wert an sich besitzt (u.a. durch seine Seltenheit) verbergen sich hinter Gold keine Staatsschulden. Insofern kann Gold nicht Pleite gehen.

„Der Inhaber einer Staatsanleihe oder eines auf Papiergeld gegründeten Bankguthabens glaubt, er hat einen gültigen Anspruch auf Realwerte. In Wirklichkeit sind aber mehr Ansprüche auf Realwerte im Umlauf, als Realwertevorhanden sind.“

Quelle: Alan Greenspan


Der private Besitz wurde verboten
Goldverbot

Der private Goldbesitz wurde in der Folge der großen Depression in den USA verboten.

Dort musste das gesamte private Gold per Gesetz ab Anfang Mai 1933 bei staatlichen Annahmestellen zum Festpreis von 20,67 US-$/Unze abgegeben werden. Dieses Goldverbot dauerte dann bis zum 31. Dezember 1974.


Währungsbindung
Goldstandard

Durch das Abkommen von Bretton Woods im Jahr 1944 war der US-Dollar lange Zeit durch einen Goldstandard gebunden.

Dabei entsprachen 35 Us-Dollar einer Feinunze Gold. Diese Umtauschverpflichtung wurde 1971 aufgehoben als Frankreich seine amerikanischen Staatsanleihen in Folge des Vietnam-Krieges in Gold tauschen wollte. Der Goldstandard des Deutschen Kaiserreiches war z.B. derart definiert, dass 2790 Goldmark dem Wert von einem Kilo Feingold entsprachen.